Nach langer Zeit wollen wir nun endlich mal wieder etwas Neues von uns hören bzw. lesen lassen. Es ist Einiges passiert seit unserem letzten Eintrag. So lagen nicht nur Weihnachten und Silvester dazwischen sondern auch einige interessante Erlebnisse und ein Trauerfall mit (hoffentlich) einem Happyend.
Aber alles der Reihe nach! Nachdem wir ja im Dezember bei Anni zu Besuch waren, musste ich noch eine Woche arbeiten und hatte noch drei sinnfreie Tage Berufsschule vor mir bevor wir endlich unsere wohl verdienten Weihnachtsferien beginnen konnten.
Die Adventszeit war wie immer ein Glühwein- und „last Chrismas“- geschwängertes Chaos voller Plätzchen, Weihnachtsdeko und der Vorfreude auf die Geschenke :-) Obwohl eigentlich jeder ja meistens schon weiß was er bekommt ist es doch immer wieder eine Freude zuzusehen wie sich die Anderen über ihre Geschenke freuen und natürlich dann endlich seine Eigenen auszupacken.
Heiligabend- Nachmittag begann dann also der alljährliche dreitägige Fressmarathon, der sich bis zum Abend des 2. Weihnachtsfeiertags hin zieht und jedes Jahr aufs neue den guten Vorsatz fürs neue Jahr einleitet „ab Neujahr machen wir Diät!“ :-) Ergebnis bekannt!
Nochmal zurück zu den Geschenken, eines auf das ich mich dieses Jahr sehr gefreut habe waren 2m² 4mm dickes Leder. „Wozu das?“ fragt man sich jetzt. Ganz einfach, zum Lederlammelar (oder Schuppenpanzer) bauen!
Das leitet auch mein nächstes Thema ein, meine nächsten 2 Wochen Urlaub: Ja, ganz richtig, im Gegensatz zu allen Anderen die am 3. Januar wieder arbeiten mussten, habe ich aufgrund von Resturlaub und Überstundenabbau noch bis zum15. Januar Urlaub gehabt. Jedenfalls verbrachte ich diese zwei Wochen damit ca. 350 Lederplättchen aneinander zu nähen...
Die Zeit war also sinnvoll verbracht.
Nun musste aber auch ich am 15. Januar wieder auf Arbeit und wurde, entgegen aller Reden noch vor Weihnachten, wieder einmal in eine andere Abteilung versetzt. Nun werde ich beim MRF- Polieren (magnetorheologisches Finishing) angelernt, was eine sehr interessante Arbeit ist. Interferometrisch erfasste Linsenoberflächen werden dabei in die Maschine geladen und mittels einer magnetorheologischen Flüssigkeit, die über ein Magnetrad läuft, nanometergenau poliert. Zur Vorstellung: ein Nanometer ist 0,0000001 mm!
Also ganz schön klein.
Bevor ich jedoch wieder auf Arbeit musste hatte ich zur Eingewöhnung erst mal wieder Schule. An sich war die Schule blöd wie immer, aber wir hatten einen sehr amüsanten Mittwochabend: Eigentlich war es als eine kleine gemütliche Pokerrunde bei Ille zuhause gedacht aber irgendwie ist das Ganze dann ein wenig ausgeartet und die Veranstaltung wurde um 2:30 Nachts von der Polizei beendet :-)
Was uns aber nicht davon abgehalten hat noch mal das berühmtberüchtigte Jenaer Titty Twister zu besuchen, schließlich hatten wir ja „nur“ Schule...
Aber egal, wir hatten Spaß und auf Grund unserer guten Kooperation und netten Vertretern unserer Freunde und Helfer hat uns das Ganze auch keine 250 € Strafe gekostet... Schwein gehabt!
Nun aber zu etwas ganz Anderem: als im Winter mein kleiner Golf durch diverse Reparaturen mal wieder eine ganze Menge Geld gefressen hat, konkretisierte sich der schon lange gehegte Wunsch nach einem neuen Auto endgültig und ich fing an mich zu erkundigen und zu recherchieren. Gestern war es nun so weit, mit einem lachendem und einem weinendem Auge gab ich meinen Golf 3 im Autohaus in Zahlung um ab Freitag einen Golf 6 TSI „Highline“ mein eigen nennen zu können. Aber ein Bisschen traurig war ich schon meinen alten „Golle“ weg geben zu müssen schließlich war er mein erstes eigenes Auto und ist mir über die Zeit ein wenig ans Herz gewachsen.
Aber was soll´s, ich bekomme ja dafür ein tolles neues Auto!
Wenn das Auto da und der Lederpanzer fertig ist gibt’s auch noch ein paar Bilder nachgeliefert.
Hier schon mal Bilder von jeweils einem gleichen bzw. ähnlichen Modell: Auto, Lammelar
Mittwoch, 2. Februar 2011
Montag, 6. Dezember 2010
Besuch bei Anni in Worms
Vergangenes Wochenende waren wir zu Besuch bei Anni in Worms. Unterwegs mit Paps Auto, fuhren wir Donnerstagnachmittag in Jena los, packten in Erfurt noch schnell ein paar Sachen und kamen ohne größere Probleme in Worms an.
Anni empfing uns natürlich herzlich und freute sich dass sie das Wochenende nicht alleine verbringen musste. [schließlich ist unsere Anni ja ein Mensch von der ganz besonders schüchternen und zurückhaltenden Sorte :-) ]
Jedenfalls machten wir als erstes einen Rundgang durch das Palais welches sich Annis Studentenzimmer nennt: ein gefühlte 1,5m² großes Zimmer plus, na ja... sagen wir mal Nasszelle :-) Das sollte nun unsere Heimat für die nächsten vier Tage sein.
Den Donnerstagabend verbrachten wir spontan in eben diesem Palast weil keiner von uns mehr Lust hatte bei feucht-kaltem Wetter und brutal um sich greifender Müdigkeit noch mal auch nur einen Fuß vor die Tür zu setzen. Trotzdem wurde der Bøn noch mal zum Auto gejagt, schließlich waren ja noch unsere Isomatten dort.
Bei irgendeinem Film im Fernsehen fielen uns dann auch bald nach und nach immer mal wieder die Augen zu und wir beschlossen recht früh schlafen zu gehen.
Der Freitag begann ganz entspannt mit einem leckeren Frühstück. Um 12...
Danach machten wir uns fertig und gingen auf Erkundungs- und natürlich, wie könnte es anders sein –Cachetour. So hangelten wir uns also von einer Wormser Sehenswürdigkeit zur Nächsten, oder anders von Cache zu Cache. Dabei war mal wieder deutlich zu erkennen dass Anni nicht umsonst Tourismus studiert: mit der Professionalität einer Entdeckerin des schwarzen Kontinents führte sie uns mit manch erklärendem Satz über mittelalterliche Friedhöfe, zum Dom, zum Stadtmuseum um letztendlich zielsicher am Weihnachtsmarkt mitsamt Glühweinstand und Maroniofen anzukommen.
Wieder in Annis Schuhkarton..., ich meine Zimmer, angekommen wärmten wir uns erst einmal auf. Später am Abend gingen wir noch mit ein paar Kommilitonen von Anni ins Brauhaus. Dort schluckten wir zwar erstmal über die nicht gerade ost-studenten und –azubigerechten Preise, bestellten dann aber doch was zu Trinken und eine Kleinigkeit zu Essen.
Anni blieb dann noch ein wenig länger dort, Steffi und ich machten uns aber recht bald wieder in Richtung Wohnheim auf. Grund dafür waren neben Müdigkeit und den Preisen durchaus auch Annis Begleiter. Ich will niemandem zu nahe treten, aber manchen Leuten merkt man eben an wo sie herkommen und dass sie ein dringendes Mitteilungsbedürfnis haben...
Aber man muss ja nicht mit Jedem zurechtkommen und so verbrachten wir den Rest des Abends gemütlich vorm Fernseher. Am nächsten Morgen (Samstag) stand um 9 Uhr Annis Micha mit frischen Brötchen vor der Tür.
Nach einem sehr leckeren Frühstück machten wir uns auf nach Trier um dort ein wenig Sightseeing zu machen. Natürlich nicht ohne vorher entsprechende Caches rauszusuchen. Nach gut zwei Stunden Fahrt kamen wir in Trier an und quetschten und als erstes bis zum Dom durch weil dort, welch Überraschung, ein Cache begann und praktischerweise eine Station von einem Weiteren war.
So führte uns das GPS zielsicher durch die Menschenmassen, schließlich war 1. Advent, vom Dom zur Porta Nigra und weiteren besonderen Plätzen in der „ältesten Stadt Deutschlands“. Das behaupten zu mindest die Trierer von ihrer Stadt.
Abends standen dann Gammeln und Hot Dogs auf dem Plan und so fand auch der Samstag sein Ende.
Sonntag wollten wir, wo Micha nun extra nach Worms gekommen ist, ihm und Anni ein bisschen Zeit zu zweit gönnen und verabredeten uns mit Miri in Stuttgart. Sie hat dort studiert und arbeitet jetzt dort. Nachdem wir ihr ziemlich cooles Studentenwohnheim begutachtet hatten schlenderten wir über den Weihnachtsmarkt in Stuttgart ließen uns von Miri „ihre Stadt“ zeigen.
Später hatte sie noch die Idee nach Esslingen zu fahren, eine kleine Stadt außerhalb Stuttgarts mit historischen Gebäuden und einem tollen Mittelalterweihnachtsmarkt. Da war der Bøn natürlich dankbar und so konnte er am Abend noch eine Flasche Met und eine Ziegenhaut sein Eigen nennen :-)
So verging auch der Sonntag und schon war der letzte Abend angebrochen. Auch den verbrachten wir wieder faulich bei Anni im Zimmer (mein Gott, sind wir manchmal alt!)
Aber wir hatten ja am nächsten Morgen noch eine anstrengende Reise quer durch das mittlerweile sibirisch anmutende Deutschland vor uns.
Bei Schneeregen, Matsch und ich-fahr-auf-der-Autobahn-nur-35km/h-Rennfahrern war die Heimreise zwar anstrengend aber doch ohne Probleme zu schaffen und so waren wir nach dem wir in Erfurt noch einen kurzen Zwischenhalt gemacht hatten abends wieder in Jena.
Auch wenn es schon um zwei Tage verlängert war, war das Wochenende viel zu kurz. Aber die schöne Zeit vergeht ja bekanntlich am schnellsten.
Hier noch mal liebe Grüße und ein ganz herzliches Dankeschöööööööööööön an Anni!!!
Hier ein paar Bilder von unserem Kurzurlaub: -klick mich-
Anni empfing uns natürlich herzlich und freute sich dass sie das Wochenende nicht alleine verbringen musste. [schließlich ist unsere Anni ja ein Mensch von der ganz besonders schüchternen und zurückhaltenden Sorte :-) ]
Jedenfalls machten wir als erstes einen Rundgang durch das Palais welches sich Annis Studentenzimmer nennt: ein gefühlte 1,5m² großes Zimmer plus, na ja... sagen wir mal Nasszelle :-) Das sollte nun unsere Heimat für die nächsten vier Tage sein.
Den Donnerstagabend verbrachten wir spontan in eben diesem Palast weil keiner von uns mehr Lust hatte bei feucht-kaltem Wetter und brutal um sich greifender Müdigkeit noch mal auch nur einen Fuß vor die Tür zu setzen. Trotzdem wurde der Bøn noch mal zum Auto gejagt, schließlich waren ja noch unsere Isomatten dort.
Bei irgendeinem Film im Fernsehen fielen uns dann auch bald nach und nach immer mal wieder die Augen zu und wir beschlossen recht früh schlafen zu gehen.
Der Freitag begann ganz entspannt mit einem leckeren Frühstück. Um 12...
Danach machten wir uns fertig und gingen auf Erkundungs- und natürlich, wie könnte es anders sein –Cachetour. So hangelten wir uns also von einer Wormser Sehenswürdigkeit zur Nächsten, oder anders von Cache zu Cache. Dabei war mal wieder deutlich zu erkennen dass Anni nicht umsonst Tourismus studiert: mit der Professionalität einer Entdeckerin des schwarzen Kontinents führte sie uns mit manch erklärendem Satz über mittelalterliche Friedhöfe, zum Dom, zum Stadtmuseum um letztendlich zielsicher am Weihnachtsmarkt mitsamt Glühweinstand und Maroniofen anzukommen.
Wieder in Annis Schuhkarton..., ich meine Zimmer, angekommen wärmten wir uns erst einmal auf. Später am Abend gingen wir noch mit ein paar Kommilitonen von Anni ins Brauhaus. Dort schluckten wir zwar erstmal über die nicht gerade ost-studenten und –azubigerechten Preise, bestellten dann aber doch was zu Trinken und eine Kleinigkeit zu Essen.
Anni blieb dann noch ein wenig länger dort, Steffi und ich machten uns aber recht bald wieder in Richtung Wohnheim auf. Grund dafür waren neben Müdigkeit und den Preisen durchaus auch Annis Begleiter. Ich will niemandem zu nahe treten, aber manchen Leuten merkt man eben an wo sie herkommen und dass sie ein dringendes Mitteilungsbedürfnis haben...
Aber man muss ja nicht mit Jedem zurechtkommen und so verbrachten wir den Rest des Abends gemütlich vorm Fernseher. Am nächsten Morgen (Samstag) stand um 9 Uhr Annis Micha mit frischen Brötchen vor der Tür.
Nach einem sehr leckeren Frühstück machten wir uns auf nach Trier um dort ein wenig Sightseeing zu machen. Natürlich nicht ohne vorher entsprechende Caches rauszusuchen. Nach gut zwei Stunden Fahrt kamen wir in Trier an und quetschten und als erstes bis zum Dom durch weil dort, welch Überraschung, ein Cache begann und praktischerweise eine Station von einem Weiteren war.
So führte uns das GPS zielsicher durch die Menschenmassen, schließlich war 1. Advent, vom Dom zur Porta Nigra und weiteren besonderen Plätzen in der „ältesten Stadt Deutschlands“. Das behaupten zu mindest die Trierer von ihrer Stadt.
Abends standen dann Gammeln und Hot Dogs auf dem Plan und so fand auch der Samstag sein Ende.
Sonntag wollten wir, wo Micha nun extra nach Worms gekommen ist, ihm und Anni ein bisschen Zeit zu zweit gönnen und verabredeten uns mit Miri in Stuttgart. Sie hat dort studiert und arbeitet jetzt dort. Nachdem wir ihr ziemlich cooles Studentenwohnheim begutachtet hatten schlenderten wir über den Weihnachtsmarkt in Stuttgart ließen uns von Miri „ihre Stadt“ zeigen.
Später hatte sie noch die Idee nach Esslingen zu fahren, eine kleine Stadt außerhalb Stuttgarts mit historischen Gebäuden und einem tollen Mittelalterweihnachtsmarkt. Da war der Bøn natürlich dankbar und so konnte er am Abend noch eine Flasche Met und eine Ziegenhaut sein Eigen nennen :-)
So verging auch der Sonntag und schon war der letzte Abend angebrochen. Auch den verbrachten wir wieder faulich bei Anni im Zimmer (mein Gott, sind wir manchmal alt!)
Aber wir hatten ja am nächsten Morgen noch eine anstrengende Reise quer durch das mittlerweile sibirisch anmutende Deutschland vor uns.
Bei Schneeregen, Matsch und ich-fahr-auf-der-Autobahn-nur-35km/h-Rennfahrern war die Heimreise zwar anstrengend aber doch ohne Probleme zu schaffen und so waren wir nach dem wir in Erfurt noch einen kurzen Zwischenhalt gemacht hatten abends wieder in Jena.
Auch wenn es schon um zwei Tage verlängert war, war das Wochenende viel zu kurz. Aber die schöne Zeit vergeht ja bekanntlich am schnellsten.
Hier noch mal liebe Grüße und ein ganz herzliches Dankeschöööööööööööön an Anni!!!
Hier ein paar Bilder von unserem Kurzurlaub: -klick mich-
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